Artikel des Hamburgerabendblattes vom 15./16. Juni 2019

Artikel aus dem Hamburger Abendblatt vom 15./16. Juni 2019
Museum 4
19_06_13 PM Von der Abstraktion der Landschaft_2

Pressemitteilung des Museums Lüneburg vom 13.06.2019

Museum 3
Wasserturm LZ
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Über meine Arbeit

„Es gibt Maler/innen, die sich immer wieder neu erfinden, und solche, die über Jahre ihre eigene, unverkennbare Handschrift entwickelt haben. Zur letzteren gehört ganz sicher die Lüneburgerin Regine Tarara. Dabei ist es nicht einmal so einfach das Spezifische in Stichworten zu bündeln. Es sind die Farben, die Formen, die Flächenstrukturen – vielleicht: die Empfindungen…..Landschaften also. Der Horizont trennt die Elemente, die Assoziation ist klar. Die Arbeiten tragen Namen wie „Wintertag“, „Frühsommer“ und „Heidelandschaft“. Das sind Titel, die eine Zuordnung sicherstellen, aber nicht unbedingt den Zugang zu den Werken erleichtern. Tatsächlich geht es Regine Tarara eher darum, die Aura von Wärme und Kälte, Sonnenflut und Wolkenmelancholie, Nähe und Distanz einzufangen. Die Reduktion, der Titel kündigt es an, wird dabei zum Programm. Wasser, Küste, Feld und Wald sind als ordnende Elemente erkennbar…Es gibt keine Fixpunkte, die automatisch den Blick des Betrachters auf sich lenken, also vom Wesentlichen ablenken. Die Aufmerksamkeit gilt dem mit Emotionen aufgeladenen Raum, in dem es sich lustvoll zu verlaufen, zu frieren und zu schwitzen gilt: „Die Landschaft“ sagt Regine Tarara, „ist nur der Anlass“, also nicht das Ziel – keine Reiseerinnerungen, keine Verortungen….“

Lüneburger Landeszeitung 15. November 2014

 

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Lüneburger Landeszeitung 13. Dezember 2008